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Landkreis Wolfenbüttel

Neindorf am Ösel: Bergwerksanlagen

  


Kuppige Erhebungen und Höhenzüge im Braunschweiger Land verdanken ihre Entstehung fast immer dem Salzaufstieg aus dem tieferen Untergrund.

Seit 1897 wurde bei Neindorf am Öselberg aus einem Tiefbauschacht Kalisalz gefördert. Das hochproduktive Bergwerk mußte wegen unkontrollierbarem Wasserzulauf 1921 aufgegeben werden. Den heutigen Zustand bewirkte der abrupte Zusammensturz der Stollen im Jahre 1936 (“wie ein Erdbeben”). In dem gewaltigen Trichter verschwand ein großer Teil der Übertagesanlagen.


Im Umkreis von 20 Kilometern lassen sich noch 6 weitere ehemalige Kalibergwerke bzw. Schächte nennen, wobei oft größere Wasserzuflüsse den Grund für die endgültige Aufgabe darstellten: Asse I und III, Thiede, Ohlendorf, Salzgitter-Bad und Vienenburg.





Lage und Weg


Neindorf 5 km südöstlich von Wolfenbüttel. Ehemaliges Direktionsgebäude an der Landstraße nördlich von Neindorf. Reste von Werkhallen. Privatbesitz.



Literatur


Der vorliegende Text ist mit geringen Änderungen übernommen aus:
Landschaft lesen. Faltblatt Nr.1 (Kulturgeschichte des Braunschweiger Landes. Exkursion 1. Von Braunschweig nach Hornburg), Hgg. AG Weiterbildung in der Braunschweigischen Landschaft e.V. und VHS Braunschweig, Konzeption und Text Robert Slawski, Braunschweig 2002.




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Verfasser dieser Seite: Robert Slawski
http://www.region-braunschweig.de/kartei/neindorf-wf-bergwerksanlagen.html, Stand: 14.12.2005